Die fünf schlimmsten Urlaubsmodesünden

Urlaub

Endlich Urlaub, endlich Relaxen, endlich mal alle Fünfe gerade sein lassen – der Sommer ist doch die schönste Zeit des Jahres, oder? Doch leider nehmen es immer noch viele Urlauber allzu wörtlich mit der Entspanntheit. Nämlich gerade dann, wenn es um die Wahl der passenden, oder vielmehr: unpassenden Kleidung geht. Die Urlaubszeit ist scheinbar die beliebteste Zeit für modische Fettnäpfchen. Die schlimmsten davon stellen wir Ihnen hier vor. Bitte nicht nachmachen!

1.     Badeoutfit in der City

Auf Platz eins der schlimmsten Urlaubsmodesünden, die unsere südlichen Nachbarn uns Nordeuropäern gern vorwerfen, steht das Tragen von Badekleidung in der Stadt.

Nichts sieht grotesker aus, als Horden von halbnackten Urlaubern inmitten einer Fußgängerzone. Tipp: Investieren Sie in eine leichte Tunika oder in ein schönes Sommerhemd und Shorts, die Sie eben kurz überwerfen können, sobald Sie vorhaben, die Strandpromenade zu überqueren. Und: Als Nicht-Strand gilt alles, was asphaltiert ist!

2.     Socken versus Sandalen

Der Klassiker unter den Modesünden ist, wenn man seinen Augen trauen darf, anscheinend einfach nicht tot zu kriegen. Gerade die Herren der Schöpfung fühlen sich augenscheinlich in Socken plus Sandalen pudelwohl. Doch liebe Männer: Entweder das eine, oder das andere. Socken ins Sandalen – geht gar nicht!

Tipp: Flip Flops oder legere Mokassins: Beide sehen ohne Socken gut aus.

3.     Man sieht: Alles!

Im Urlaub sind die meisten von uns entspannter, lockerer und gehen mehr Risiken ein als zuhause. Das jedenfalls belegen diverse Studien. Dass wir in Sachen Klamotten auch geschmacksmäßig mehr Risiken eingehen, ist leider eine traurige Tatsache. Urlaubsfotos beweisen: Nicht alles, was luftig, locker, kurz und transparent ist, sieht auch gut aus. Der super knappe Bikini, das zu offenherzige Shirt, die eng sitzenden Shorts – alles Urlaubssünden, die vermeidbar wären. Gerade in Restaurants, Kirchen oder Moscheen sollte man auf angemessene Kleidung achten.

Tipp: Lange, weit fallende Ärmel und Röcke sind ebenso luftig aber viel weniger peinlich.

4.     Folklore

Wir kennen das alle: Die Versuchung sich im Urlaubsland landestypisch auszustatten ist einfach zu groß. Und schließlich sind die bunten Stoffe und Trachten ja auch so wunderschön und einfach urlaubsmäßig. Spätestens daheim fragt man sich aber, ob die Corn-Row-Zöpfchen wirklich so eine gute Idee waren, oder ob der afrikanische Kaftan an einem selbst auch so gut aussieht, wie an den schönen Einheimischen.  Tipp: Anpassung ans Gastland ist immer eine gute Idee, doch Sie sollten sich nicht verkleiden. Und: Finger weg von Billig-Klamotten, die verstauben sonst nur zuhause im Schrank.

5.     Neon

Ja, besonders die jüngeren unter uns werden das nicht gerne lesen. Doch wer draußen herum läuft wie ein Schulweghelfer, ohne Schulweghelfer zu sein, der begeht einen ziemlich leuchtenden Mode Faux-pas. Wer einmal den Anblick von grell pink und orange gekleideten Urlaubern in der Sixtinischen Kapelle oder auf der Akropolis genossen hat, der weiß, wovon hier die Rede ist. Auch farblich gilt: Weniger (leuchtend) ist mehr!

Tipp: Neon passt ins Nachtleben und in große Städte wie New York oder Rio de Janeiro. Ansonsten wirken die Leuchtfarben oft einfach nur fehl am Platz.